Zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert wurde der Gutshof von Calpe ummauert, um es vor muslimischen Angriffen zu schützen. Aufgrund seiner steilen Küstenlage litt die Bevölkerung unter den ständigen Angriffen von Piraten, sodass Charles V im 16. Jahrhundert die Reparatur dieser anordnete. Die Anwohner hatten Zugang zur dieser Zitadelle über ein einziges Portal - auch "El Portalet" genannt. 1637 erfolgte der härteste Angriff. Die berberischen Piraten überfielen das Dorf ohne nicht einmal gesehen zu werden. Die Wächter schliefen und sprangen über die Wände mit Hilfe der Treppen. Quasi alle Bewohner von Calpe wurden während dieses Angriffs als Gefangene genommen. Ein weiterer wichtiger Angriff, den das Dorf am 22. Oktober 1744 erlitt, gab Anlass zum Fest des Schutzpatrons. Nach diesem Piratenangriff wurde ein Projekt zur Stärkung der Stadt ins Leben gerufen und der Bau einer zweiten Stadtmauer angeordnet, die die Vorbezirke und die Altstadt umgibt. Der "Torreó de la Peça" verdankt seinen Namen einer Festung, die im 20. Jahrhundert niedergerissen wurde und welche zu früheren Zeiten ein Teil der Abwehr war.
La Granadella liegt in der südlichsten Zone von Xàbia und hat mit dem Bau der Burg von La Granadella ihre eigene Geschichte. Die kleine Befestigungsanlage wurde im 18. Jh. gebaut. Ihre Außenwände sind mit Kalktuffstein (Tosca) verkleidet. Die Festung war mit einer Garnison von drei Männern und zwei Bronzekanonen besetzt.
Dieses weiträumige Gebäude aus Beton und Granit wurde in den Jahren 1992 bis 1995 von dem valencianischen Architekten und Ingenieur Santiago Calatrava geschaffen. Es erinnert an ein riesiges Tierskelett. Eröffnet wurde die Llotja de Sant Jordi 1997. Seitdem haben dort zahlreiche kulturelle und gesellschaftliche Events stattgefunden. Die Kuppel dieses unterirdisch gelegenen Saals erstrahlt in hellem Weiß und besteht aus einer Reihe von aufeinanderfolgenden parabolischen Bögen – ein typisches Calatrava-Element. Der Zugang zum Gebäude erfolgt über die Plaça d’Espanya durch ein System aus hydraulisch betriebenen Türen, die den Zugang zu zwei versteckt angebrachten Treppen freigeben. Im Inneren angelangt führt der Haupteingang zum Schwanz des Tieres. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Kopf. Zu den Charakteristika dieses Raumes gehören das natürliche Licht, das vom Dach her einfällt, und die parellel zur Plaça d’Espanya gewählte Ausrichtung, mit der sogar das leichte Gefälle der Oberfläche respektiert werden konnte.
Die christliche Gründung der Stadt Alcoi wird auf das Jahr 1256 datiert. Ab 1305 erlebte sie ihre erste Ausdehnung zu einem Neubauviertel bzw. einer Vorstadt, die im 14. Jahrhundert Pobla Nova de Sant Jordi oder Vilanova d’Alcoi genannt wurde. Das alte Viertel Raval Vell wurde mit einer Stadtmauer und mehreren Türmen geschützt, von denen die Überreste der Türme Torre de l’Andana (im Stadtteil Plaçeta de les Xiques), Torre de N’Aiça und Torre-portal de Riquer erhalten sind. Letzterer bildete zugleich das Tor zum alten Weg nach Castilla oder Madrid für die Bevölkerung. Am Anfang des 18. Jahrhunderts wurde aus Anlass des Sukzessionskriegs ein Schutzwall neben dem Turm Torre de N’Aiça errichtet. Einige Jahre später wurden die Türme zu Wohnungen umgebaut und über der Stadtmauer der Strasse la Puríssima wurde ein breiteres Stadttor, das sogenannte Arc de Sant Roc, errichtet, um die Zufahrt von Kutschen über die Strasse Sant Roc zu ermöglichen.
Dieses Haus wurde 1873 im Auftrag des Industriellen Rigoberto Albors Monllor errichtet, der der Stadt einen Teil der Grundstücke schenkte, auf denen heutzutage Parterre oder Plaça del Pintor Gisbert stehen. Der Bau dieses Hauses fällt mit dem Beginn der Arbeiteraufstände zusammen, die unter dem Namen „El Petrolio“ bekannt sind und mit denen bessere Löhne und Arbeitsbedingungen erzielt werden sollten. Im klassizistischen und eklektischen Stil erbaut, umfasst dieses Haus aus einem Halbsouterrain, Dachboden und drei Geschossen. Hervorzuheben ist der große Balkon mit seiner Balustrade aus Stein und das vorspringende Gesims mit Brüstung und einer Uhr in der Mitte.
Die Windmühlen von “les Planes” beherrschen seit jener ersten Konstruktion im 14. Jh. diesen Aussichtspunkt. Jahre später folgten zehn weitere Türme, die inzwischen ohne Flügel und Dach noch immer an diesem einzigartigen Küstenfleckchen betrachtet werden können, auch wenn sie unterschiedlich gut erhalten sind. Mühlen, die sich gegen die Angriffe des “Llebeig” behaupten mussten, einem in Trencall de la Plana fast konstant wehenden Südwestwind. Heute sind die Windmühlen mit ihren robusten Vorrichtungen aus Eichenholz, die die schweren runden Mühlsteine bewegten, nicht mehr im Gebrauch.
Dieser Turm ist eins der wenigen Zeugnisse, die von den Stadtmauern aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts rund um La Vila oder dem ersten Teil des mittelalterlichen Alcoi noch erhalten ist. Das Postament des Turms, der auch mit Stampflehm erbaut wurde, die Eingangtür und die Ecken bestehen aus Quadersteinen. Der Turm wurde im Jahre 2002 renoviert. Aufgrund seiner strategischen Lage bietet er eine hervorragende Sicht über den Fluss Riquer und den Bezirk Tints.
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